| Schrift kleiner | Schrift größer 1. DJE-Dividende & Substanz von TELOS mit "AAA-" bewertet
2. Feri EuroRating Services als EU-Ratingagentur zugelassen
3. Moody’s und Fitch bestätigen positive Ratings für Sparkassen
4. Zahlungsmoral verbessert sich in Japan
5. Ganzheitliche Steuerung von ETF-Portfolios
Veranstaltungshinweise:
Tagung „Transparenz in der Versicherungswirtschaft - Zukunft des Gesundheitssystem im Widerspruch des Dreiecks Politik, Patient, (Rück-) Versicherung“ am Wochenende vom 3. bis 5. Juni 2011 auf der Theodor-Heuss-Akademie in Gummersbach. Immer höhere Lebenserwartungen haben ihren Preis: Einerseits im Gesundheitswesen, andererseits in der Altersvorsorge. Denn einerseits muss mit steigenden Kosten für Pflege und Krankheit der alternden Bevölkerung gerechnet werden und andererseits Renten und Ersparnis für eine immer längere Phase des Ruhestands reichen. Der Versicherungswirtschaft kommt daher künftig mehr noch als in der Vergangenheit eine Schlüsselstellung zu, um die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen. Der Vorsorge für Alter und Krankheit kommt für jedermann existentielle Bedeutung zu. Die Versicherungswirtschaft hält dazu zahlreiche Lösungen bereit - aber wie ist die individuell richtige Lösung zu finden? Und hat die Politik für ausreichend Transparenz gesorgt? Diesen und weiteren Fragen geht die Tagung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Gummersbach nach (Anmeldung mailto:theodor-heuss-akademie@freiheit.org).
3. Expertenforum "Risikoprofiling für Anleger“ am 18. Mai 2011 mit dem Themenschwerpunkt "Innovative Vermögensberatung - ganzheitliches Risikoprofiling". Veranstalter: FCM Finanz Coaching in Wiesbaden. Interdisziplinärer Think Tank mit Beiträgen aus Psychologie und Ökonomie - Wissenschaft und Praxis. Austausch und Networking in internationaler Runde. Wissenspool für die Weiterentwicklung der Teilnehmer mit dem Ziel, die Beratungsqualität für Privat- und Firmenkunden zu erhöhen. Die Veranstaltung richtet sich an Vorstand und Leitung Vertrieb, Finanzplaner, Finanzberater, Vermögensverwalter, Steuerberater, Verantwortliche für Compliance und Rechtsanwälte. Info und Anmeldung auf FCM: Expertenforum oder info@fcm-coaching.de.
Willkommen beim Everling Internet Newsletter Ausgabe 19/2011 vom 11. 5. 2011!
1. DJE-Dividende & Substanz von TELOS mit "AAA-" bewertet
Der Fonds DJE – Dividende & Substanz erfüllt nach TELOS (www.telos-rating.de) höchste Qualitätsstandards und erhält die Bewertung "AAA-" auf einer Skala von A bis AAA (höchste Qualitätsstandards).
Das Fondsrating von TELOS beurteilt auf qualitative Weise die Stringenz des Investmentprozesses, den Fondsmanager und sein Team sowie das Qualitätsmanagement innerhalb des Prozesses vor dem Hintergrund der Einhaltung ethischer Grundsätze wie Fondsklarheit und -wahrheit. Die Performanceergebnisse der Fonds dienen zur Beurteilung der Konsistenz des Investmentprozesses.
Der DJE-Dividende & Substanz ist ein international anlegender Aktienfonds, der durch seinen Value-Ansatz und die aktive Steuerung der Barquote geprägt ist. Trotz des Anlageschwerpunktes in Europa, und hier insbesondere in Deutschland, ist der Fondsmanager bestrebt, auch auf den Aktienmärkten weltweit Chancen zu nutzen.
Die Portfoliozusammensetzung erfolgt dabei nicht benchmark-orientiert. Basierend auf der eigenen FMMMethodik (Fundamental, Monetär, Markttechnik), sollen Kapitalverluste vermieden und eine stetige Rendite erzielt werden. „Die Risikominimierung und das Vermeiden von Verlusten haben für den Fondsmanager klar Vorrang gegenüber der Ertragsgenerierung. Bei der Analyse von Investmentgelegenheiten kommt ein fundamentaler Ansatz zum Tragen.“ So lautet der Kommentar von TELOS. „Der Investmentprozess des Fonds setzt auf klassische Value-Ansätze und insbesondere auf die Dividendenrendite der Einzeltitel. Der Fonds investiert überwiegend in eher defensive, werthaltige Aktien, die sich durch eine hohe Substanz, ausgezeichnete Bilanzqualität und auch eine hohe Dividendenrendite bei möglichst abgesicherter Ertragslage auszeichnen“. Hinsichtlich der Branchengewichtung gibt es keine feste Richtlinie. In der Regel werden aber die Branchen, die sich durch eine hohe Dividendenrendite auszeichnen, übergewichtet (z.B. Versorger oder Telekommunikation).
Das Risikomanagement erfolgt in erster Linie auf Ebene der Einzeltitel und durch die Steuerung der Barquote. Die Investitionsquote hat sich im Vergleich zum April 2010 erhöht und liegt aktuell bei 92%. Nach TELOS trägt das seit langer Zeit bewährte Fondsmanagementsystem der Gesellschaft zu einem effizienten und gut automatisierten Ablauf des gesamten Portfoliomanagementprozesses bei. „Der Fondsmanager verfügt über ein breites Spektrum an Kontakten zu dem Management verschiedener Unternehmen. Er pflegt diese durch regelmäßige persönliche Meetings, die zum Teil mehrmals im Jahr stattfinden. Auch zu den ausländischen Portfoliounternehmen, insbesondere in Asien und hier vor allem in Hongkong, wird der Kontakt regelmäßig gepflegt.“
Der Fokus liegt aktuell - so wie in der Vergangenheit - mit etwa 70% auf deutschen und europäischen Titeln. Asiatische Unternehmen sind ebenfalls seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des Fonds und sind per März 2011 mit etwa 15% im Portfolio gewichtet. Nach Ansicht des Fondsmanagers könnte der Asienanteil in absehbarer Zukunft ausgebaut werden. US-Aktien sind aktuell mit 5% im Fonds vertreten und gegenüber der Benchmark stark untergewichtet. Der Fonds konnte die Performance des als Orientierungsgröße herangezogenen MSCI World Indexes in Euro bei geringerer Volatilität seit seiner Auflage übertreffen, insbesondere auch durch die Steuerung der Barquote. Dabei hat der Ansatz vor allem in Phasen fallender Aktienmärkte besser abgeschnitten als der Index. Seit 2009 bleibt die Performance jedoch leicht hinter der Benchmark zurück. Sofern der Fonds seinen Vergleichsindex outperformed, fällt neben der Managementfee auch eine Performancefee in Höhe von 10% der Differenz der Wertentwicklung von Fonds und Benchmark an. Dabei wird keine High-Water-Mark verwendet. Die Sharpe Ratio lag über 7 Jahre im positiven Bereich.
2. Feri EuroRating Services als EU-Ratingagentur zugelassen
Die Bad Homburger Feri EuroRating Services AG ist von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) als EU-Ratingagentur zugelassen worden. Damit ist Feri eine von lediglich drei Ratingagenturen in Europa, die bislang eine Zulassung gemäß EU-Verordnung erhalten haben. Die Registrierung gilt EU-weit für Kreditratings – ein Bereich, in dem Feri seit mehr als 20 Jahren Länderratings für Staaten als Anleiheemittenten anbietet.
„Die Zulassung bestätigt nun auch formell die hohe Qualität und Transparenz unserer Methoden und Verfahren“, sagt Dr. Tobias Schmidt, Vorstand der Feri EuroRating Services AG. „Für uns ist dies ein wichtiger Schritt in der Europäisierung unseres bestehenden Ratinggeschäfts, das wir länderübergreifend weiter ausbauen werden. Gleichzeitig ermutigt uns diese Registrierung, in dem sich wandelnden Ratingmarkt weitere attraktive Geschäftsfelder zu erschließen.“
Die EU-Verordnung unterstellt Ratingagenturen erstmals einer staatlichen Aufsicht und knüpft ihre Zulassung an strenge Auflagen, um Qualität und Unabhängigkeit des Ratingurteils zu sichern. Dazu gehören Maßnahmen zur Vermeidung von Interessenkonflikten, das Verbot gleichzeitiger Beratungs- und Ratingdienstleistungen für denselben Mandanten sowie ein Rotationsprinzip für Ratinganalysten. Die Aufsicht verlangt hierüber eine fortlaufende Berichterstattung und ist jeweils über Ergebnisse, Arbeitsmethoden, Modelle sowie das aktuelle Dienstleistungsangebot und die Eigentümerstruktur zu informieren.
3. Moody’s und Fitch bestätigen positive Ratings für Sparkassen
Die Ratingagenturen Moody´s und Fitch haben ihre positiven Ratingeinschätzungen für die Sparkassen-Finanzgruppe bestätigt.
Beide Ratingagenturen würdigen in ihren Einschätzungen unter anderem die Stabilität und Verlässlichkeit der Gruppe. Während
Moody´s Sparkassen, Landesbanken und Landesbausparkassen erneut mit Aa2 bewertet, hat Fitch den Rating-Floor für die
Sparkassen in Höhe von A+ für langfristige bzw. F1+ für kurzfristige Verbindlichkeiten bestätigt.
Die Sparkassen-Finanzgruppe wird von der Ratingagentur Moody’s erneut mit Aa2 bewertet. Mit dieser Note bestätigt Moody’s das
Verbundrating für die deutschen Sparkassen, Landesbanken und Landesbausparkassen.
„Das Verbundrating von Aa2 verdeutlicht, dass die Sparkassen-Finanzgruppe eine leistungsstarke Gruppe ist und als solche
Einheit auch wahrgenommen wird. Sie verfügt über eine starke Finanzkraft. Die Bestätigung des Verbundratings von Aa2 ist ein
großer Erfolg für die Gruppe,“ sagte Heinrich Haasis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), heute in
Berlin.
Das Verbundrating ist ein kapitalmarktfähiges Rating für die Sparkassen-Finanzgruppe. Es wurde im Rahmen der turnusmäßig
durchgeführten Ratingüberprüfung erstellt. Moody’s hebt dabei v.a. die gute Risikodiversifizierung und den inneren
Zusammenhalt der dezentral aufgestellten Gruppe hervor.Darüber hinaus vergibt Moody’s ein Bank-Finanzkraftrating (BFSR)
von C+ für die Sparkassen-Finanzgruppe. Das BFSR bewertet die eigenständige oder intrinsische Finanzkraft der Gruppe ohne
mögliche externe Unterstützungsleistungen. Damit wird die Stärke der Sparkassen-Finanzgruppe untermauert.
Die Ratingagentur Fitch Ratings hat das Rating für die Sparkassen-Finanzgruppe in Höhe von A+ für langfristige Verbindlichkeiten bzw. F1+ für kurzfristige Verbindlichkeiten bestätigt. Fitch attestiert den Sparkassen eine gute Bonität und würdigt insbesondere ihre stabile wirtschaftliche Lage und gute Kapitalausstattung, ihr vergleichsweise niedriges Risikoprofil und ihre langfristig feste Verankerung im Bankgeschäft mit Kunden.„Mit dem Floor-Rating von A+ für die Sparkassen wird deren wirtschaftliche Stärke bestätigt und ihr stabiles Geschäftsmodell gewürdigt“, sagte Heinrich Haasis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), heute. Fitch bewertet die Kreditwürdigkeit der Sparkassen mit A+. Das Rating dokumentiert daher auch die große Bedeutung der Sparkassen für die kreditwirtschaftliche Versorgung breiter Bevölkerungsschichten und mittelständischer Unternehmen.
Das Floor-Rating ist eine Mindestbonitätsbewertung, d.h. die Bonität jeder Sparkasse wird mindestens mit A+ bewertet. Das
Rating ist unmittelbar kapitalmarktfähig und einzelnen Sparkassen zuweisbar. Insgesamt haben 405 Sparkassen in Deutschland ein Fitch-Rating.
4. Zahlungsmoral verbessert sich in Japan
Die Zahlungsmoral deutscher Unternehmen hat sich im April trotz der Folgen der Natur- und Atomkatastrophen in Japan erneut leicht verbessert. Der im Auftrag der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX erstellte D&B-Zahlungsindex legte im April damit bereits den 23. Monat nacheinander zu. „Die Unternehmen profitieren weiterhin vom soliden und kräftigen Aufschwung. Dieser sorgt für Liquidität in den Kassen der Unternehmen“, sagte D&B-Geschäftsführer Thomas Dold am Freitag in Darmstadt. Einen Rückschlag gab es im April jedoch bei den Autozulieferern.
Bei den Unternehmen der Branche sank die Zahlungsmoral wegen der Folgen der Japan-Krise. „Das sind zu einem großen Teil die Auswirkungen der Katastrophe in Japan“, sagte Dold. Daran seien nicht so sehr direkte Folgen, wie zum Beispiel Produktionsausfälle, schuld. „Die deutschen Zulieferer sind davon bisher weitgehend verschont geblieben.“ Die Ereignisse in Japan führten jedoch dazu, dass sich die Zulieferer wieder unabhängiger von funktionierenden Lieferketten machen wollen. Das koste natürlich Geld und gehe daher zum Teil auf die Liquidität.
Doch in allen anderen Branchen legte die Zahlungsmoral weiter zu, so dass der D&B-Zahlungsindex im April auf 86,62 (März: 86,46) Prozent zu. Seit dem Tiefpunkt des D&B-Zahlungsindex im Mai 2009, als der Index auf 78 Prozent gefallen war, verbesserte sich die Lage deutlich. Der Index sagt aus, dass im April rund 3,9 Millionen der rund 4,5 Millionen Unternehmen ihre Rechnungen pünktlich bezahlten. Das sind 380.000 Firmen mehr als zum Höhepunkt der Krise. Der Indikator wird seit Anfang 2009 auf Monatsbasis veröffentlicht und fiel bis Mai 2009 deutlich - seitdem legt er Monat für Monat zu.
5. Ganzheitliche Steuerung von ETF-Portfolios
Ein idealer Portfolio-Steuerungsprozess zeichnet sich dadurch aus, dass er zu jedem Zeitpunkt eine - vor dem Hintergrund der bestehenden Anlageziele und -restriktionen - optimale Allokation des Anlagevermögens bewirkt. Dies erläutern Prof. Stefan Mittnik, PhD, und Dr. Sven Christiansen in ihrem Beitrag "Ganzheitliche Steuerung von ETF-Portfolios" zum Buch "Exchange Traded Fund Rating" (herausgegeben von Dr. Oliver Everling und Götz Kirchhoff, Art.-Nr. 22.472-1100 Bank-Verlag Medien GmbH, ISBN 978-3-86556-257-9, http://www.bank-verlag-shop.de/product_info.php/products_id/3030).
“Während Investieren traditionell eher Sequenzen diskretionärer Entscheidungen darstellten,” so die Autoren weiter, “beobachten wir heute eine zunehmende Systematisierung und quantitative Unterfütterung von Investmentprozessen.” Die moderne Portfoliotheorie nach Markowitz sei eine wesentliche Triebfeder für diesen Trend, da sie erstmalig die Zusammenhänge zwischen Rendite, Risiko und Diversifikation in einer verständlichen und mathematisch zugänglichen Weise darlegte und – in Verbindung mit spezifischen Annahmen – zeigte, wie aus einem gegebenen Anlageuniversum ein nach Rendite- und Risikogesichtspunkten optimales Portfolio konstruiert werden kann.
“Während die Markowitz-Theorie die Lösung einer statischen Einperiodenoptimierung liefert,” analysieren Mittnik und Christiansen, “hat ein ganzheitlicher Portfolio-Steuerungsprozess eine weit umfassendere Zielsetzung. Zunächst ist zu beachten, dass es sich bei einem Investmentprozess typischerweise um ein dynamisches Optimierungsproblem handelt, dessen Ergebnisse auf Änderungen von Marktgegebenheiten und Anlegerpräferenzen angemessen reagieren. Zum anderen müssen die notwendigen Prozesskomponenten etabliert werden; dazu gehören: die Spezifikation von Anlagezielen und -restriktionen, die Festlegung bzw. Anpassung des Anlageuniversums, die Definition und laufende Bestimmung der benötigten Inputparameter, die Ermittlung der sich daraus ergebenden optimalen Portfoliogewichte sowie das laufende Monitoring des Anlageerfolgs.” Darüber hinaus gelte es, diese Komponenten schlüssig miteinander zu verknüpfen, so dass zum Beispiel Risikorestriktionen, Inputparameter und die zu optimierende Zielfunktion kompatibel sind.
Ausgehend vom klassischen Markowitz-Ansatz diskutieren Mittnik und Christiansen in ihrem Beitrag zum Buch “Exchange Traded Fund Rating”, welche Herausforderungen bei der Entwicklung eines ganzheitlichen Portfolio-Steuerungsprozesses in der Praxis auftreten und wie diese in Angriff genommen werden können. Dabei konzentrieren sie sich auf die Frage der Bestimmung der erforderlichen Inputparameter, wenn „typische“ Anlageziele und realistische Finanzmarkteigenschaften unterstellt werden. Bei der praktischen Umsetzung haben sie konkret ein Anlageuniversum im Auge, das ausschließlich in Exchange Traded Funds (ETFs) investiert.
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Everling Advisory Services ist ein Unternehmen, das mit dem Bonitätszertifikat @rating Quality Label versehen wurde. Einsicht in die damit verbundene @rating Bewertung gibt http://www.cofacerating.de.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Oliver Everling
RATING EVIDENCE GmbH
Vanity +49 (700) EVERLING
Phone +49 (700) 38375464
Skype oeverling
http://www.rating-evidence.com/
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Management Board Dr. Oliver Everling
PO Box 900336, 60443 Frankfurt am Main
A company of Everling Advisory Services
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