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1. Feri bewertet H&A Rendite - RENDITEPLUS mit „gut“
2. Mittelstandsanleihen als Win-Win-Papier
3. Band für Bond Relations
4. DFV mit gutem Krankenversicherungsrating
5. Nachhaltiger Immobilienspezialfonds für institutionelle Investoren
Veranstaltungshinweis:
„Erfolg mit Geld“ am 15./16. September 2011 für Finanzprofis. Geld ist mehr als Euro, Cent und Kreditkarte: Im Geld spiegelt sich die Persönlichkeit eines Menschen, aber auch die Werte und Kultur eines Unternehmens wider. Durch die Klärung der psychologischen Rolle von Geld bei Finanzentscheidungen ergeben sich Sinn und Lösungen oft wie von selbst. Im Seminar „Erfolg mit Geld“ werden eigene, bisher unbewusste Überzeugungen zum Thema Geld hinterfragt und es entsteht ein komplett neues Wissen und Verständnis von Geld. Ein notwendiger und tiefgreifender Perspektivenwechsel stellt sich ein. Grundlage für nachhaltig zufriedenstellende Lösungen der anstehenden Herausforderungen bei Unternehmen und Kunden. Dieses Seminar findet in einem kleinen Kreis von Profis statt. Info und Anmeldung unter: http://www.fcm-coaching.de/finanzcoaching/erfolg_mit_geld/ oder per E-Mail an info@fcm-coaching.de.
EUROFORUM-Konferenz Compliance für geschlossene Fonds findet am 26. und 27. September 2011 in Frankfurt/Main statt. Der im April 2011 veröffentlichte Entwurf des „Gesetzes zur Novellierung des Finanzanlagenvermittler- und Vermögensanlagenrechts“ sieht eine Aufsicht über die geschlossenen Fonds durch BaFin und Gewerbe-aufsicht vor. Weiter ist zwingend die Erstellung eines Vermögensanlagen-Informationsblattes erforderlich und es gibt neue Anforderungen an Verkaufsprospekte und deren Prüfung. Europarechtlich werden die geschlossenen Fonds ferner durch die AIFM betroffen, so dass sich für die gesamte Branche gravierende Änderungen ergeben. Die Compliance geschlossener Fonds wird in Ihrer Bedeutung durch die neuen Anforderungen wesentlich komplexer und als Risikomanagement-Thematik deutlich aufgewertet. Es ist unerlässlich, sich mit Fragestellungen der Compliance intensiv auseinander zu setzen, um Haftungsrisiken und Imageschäden zu vermeiden. Nähere Informationen über die Konferenz findet sich online:www.euroforum.de/compliance-fonds. Bei Anmeldung über folgenden Link über die RATING EVIDENCE GmbH 200 € auf die aktuelle Teilnehmergebühr sparen: http://www.euroforum.de/data/pdf/email/p1104940_everling.pdf
Das neu entwickelte Intensivstudium „Nachhaltige Immobilien-Projektentwicklung“ der EBS Business School richtet sich an alle Marktteilnehmer, die direkt oder indirekt am Erstellungsprozess von Immobilien beteiligt sind oder diesen beurteilen können müssen. Start ist am 21. November 2011. Alle weitere Informationen zum Studiengang finden sich auf: http://www.ebs-remi.de/projektentwicklung.html.
Willkommen beim Everling Internet Newsletter Ausgabe 29/2011 vom 20. 7. 2011!
1. Feri bewertet H&A Rendite - RENDITEPLUS mit „gut“
Die Feri EuroRating Services AG hat den Absolute-Return-Fonds „H&A Rendite - RENDITEPLUS“ von Hauck & Aufhäuser Asset Management zum 31. Mai 2011 mit B („gut“) bewertet. Anlageziel des aktiv gemanagten Produkts ist eine angemessene jährliche Zielrendite unter der Bedingung langfristiger Kapitalsicherung.
Feri begründet die gute Bewertung unter anderem mit dem Investmentstil des Fonds, der auf Begrenzung des Verlustrisikos setzt. Um einen langfristig absolut positiven Ertrag zu erzielen und dabei strengen Risikokriterien zu genügen, investiert der Fonds in ein sicherheitsorientiertes Mischportfolio mit einer strategischen Aufteilung von 90 Prozent Renten zu 10 Prozent Aktien. Taktisch kann der Aktienanteil je nach Marktsituation zwischen 0 und 20 Prozent betragen.
Der Rentenanteil des Fonds besteht u.a. aus Staatsanleihen, Pfandbriefen und bis zu 25 Prozent aus Unternehmensanleihen von jeweils guter Bonität (Investment Grade). Auf Aktienseite wird in dividendenstarke Titel investiert. Ausgewählt wird mittels eines quantitativen Screeningprozesses, ergänzt um eine qualitative Detailanalyse. Die Aktienquote steuert monatlich ein disziplinierter und modellgestützter Allokationsprozess. Im Gesamtportfolio erfolgt die Allokationssteuerung über kostengünstige Index-Futures.
Ebenfalls positiv bewertete Feri das Fondsmanagement. Zuständig für den Aktienanteil ist Portfoliomanager Andreas Weiß, der auch für das Produkt insgesamt verantwortlich zeichnet und auf mehr als 10 Jahre Expertise im Aktienfondsmanagement zurückblickt. Das Rentenportfolio verantwortet Claus Weber, der 20 Jahre im Rentenmanagement arbeitete und Geschäftsführer der Hauck & Aufhäuser Asset Management ist.
Der Ratingnote ging eine umfangreiche qualitative Bewertung der Managementqualität voraus. Dabei wurde die Fähigkeit des Fondsmanagements untersucht, eine langfristig stabile und überdurchschnittliche Performance zu generieren (Performance-Indikator). Außerdem wurde analysiert, wie das Management zur Risikokontrolle und -reduktion beiträgt (Risiko-Indikator). Beide Aspekte erhielten eine gute Bewertung. Das Gesamtrating gewichtet Performance- und Risiko-Indikatoren im Verhältnis 70 zu 30.
2. Mittelstandsanleihen als Win-Win-Papier
Welche Zukunft steht den derzeit boomenden Mittelstandsanleihen bevor? Für Creditreform Rating, Euler Hermes Rating und andere Agenturen könnten Mittelstandsanleihen auf Dauer ein interessantes Geschäftsfeld darstellen Daher ist ein Kommentar von René Parmantier, Vorstandsvorsitzender der Close Brothers Seydler Bank AG, von besonderem Interesse.
Noch immer spielen institutionelle Anleger die Hauptrolle bei Emissionen von Mittelstandsanleihen. Bei den von der Close Brothers Seydler Bank begleiteten „Underberg“- und „Valensina“-Anleihen etwa seien jeweils rund 80 Prozent der Papiere von Institutionellen gezeichnet worden, bei der Anleihe von Dürr immerhin mehr als 50 Prozent. Diese wichtige Rolle habe auch Vorteile für den Privatanleger: Im Vorfeld der Emission, beim sogenannten Pre-Sounding, sagen institutionelle Investoren gerade heraus, was sie von Zins und Modalitäten der Anleihe halten. “Die Entwicklung der Aktien- und Anleihemärkte, die Finanzstärke des Unternehmens und der Sektor, in dem sich das Unternehmen bewegt, sind dabei wichtige Kriterien. Dann heißt es”, so Parmantier, “entweder Daumen hoch oder runter und noch mal bei Konditionen nachbessern.” Dieses Feedback der Institutionellen im Vorfeld der Transaktion ist für den Erfolg einer Mittelstandsanleihe sehr wichtig und nützt ganz nebenbei dem Privatanleger, da er ja den oftmals auf Grund dieser Gespräche erhöhten Kupon auch erhält.
“So manchem Marktbeobachter scheint schon jetzt klar: Den noch jungen Markt für Mittelstandsanleihen wird dasselbe Schicksal ereilen wie den Neuen Markt vor gut zehn Jahren. Der anfänglichen Goldgräberstimmung bei Emittenten wie Anlegern folgte letztlich eine Grabesruhe. Der Kater bei allen Beteiligten war deshalb so groß, weil es vorher eine berauschende Party gab. Und hier sehen”, sagt Parmantier, “kritische Auguren eine Parallele zum boomenden Markt mit Mittelstandsanleihen. Dieser Vergleich hinke jedoch gewaltig. Es besteht die Gefahr, dass so eine aussichtsreiche Finanzierungs- und Anlageform noch als junges Pflänzchen zertreten wird.”
Ein bedeutender Unterschied zu damals sieht Parmantier darin, dass die große Mehrzahl der bisherigen Emittenten von Mittelstandsanleihen gestandene Unternehmen mit etablierten Geschäftsmodellen und starken Marken sind. Freilich seien die Risiken höher als bei großen Emittenten, die zudem häufig schon Erfahrung als Anleihenbegeber und somit eine gewisse Historie an planmäßigen Zins- und Tilgungszahlungen vorweisen können. “Man sollte jedoch gerade mittelständischen Unternehmen die Gelegenheit geben,” mahnt Parmantier, “sich zu bewähren. Nichts anderes gilt für Aktienmarktnovizen – auch sie müssen ihre Kapitalmarktreife auch nach dem IPO permanent unter Beweis stellen. Zeichner von Mittelstandsanleihen erhalten dafür aber auch eine angemessene Risikoprämie in Form höherer Zinsen im Vergleich zu Großkonzernen, deren Kupons sich kaum von denen von Staatsanleihen unterscheiden.”
Die Chancen für die Finanzierungsmöglichkeiten des „Rückgrats unserer Wirtschaft“ sind enorm. Mittelständische Unternehmen sehen sich heute einer erschwerten klassischen Kreditfinanzierung gegenüber. Mit Basel III werden Kredite knapper und teurer, müssen mit mehr Sicherheiten unterlegt sein und werden oft nur projektbezogen vergeben. Es folgt die im Grunde nicht neue Forderung: Unternehmen müssen sich durch Ratings anerkannter Agenturen unabhängiger von der Finanzierung durch (Haus-)Banken machen, wollen sie sich günstig refinanzieren, dabei möglichst wenig Assets blockieren und die Mittel flexibel verwenden. “All das bietet ihnen die Finanzierung über Anleihen – plus den großen Vorteil, sich dem Kapitalmarkt für künftige Kapitalmaßnahmen zu empfehlen. Die Anleger wiederum suchen nach einer zeitlich befristeten und fest verzinsten Anlage,” sagt Parmantier, “die dennoch höhere Renditen bringt als Festzinssparen oder Tagesgeld.””
Beiden Seiten – Anlegern wie Emittenten – müsse allerdings klar sein, dass sie sich auf dem Kapitalmarkt begegnen. Anleger müssen sich über das Unternehmen informieren, also nicht nur Ratings beachten, sondern auch Researchberichte lesen und vergleichen. Für mittelständische Emittenten wiederum bringt die Anleihe eine Verpflichtung zur Transparenz und zur stetigen Information der Anleger und Ratingagenturen auch nach der Emission. Zudem ist ein Rating unverzichtbar.
Das Rating bietet den Vorteil, sich gegenüber einer Ratingagentur zu öffnen, ohne dabei gleich jeden Wettbewerber über Unternehmensinterna aufklären zu müssen. Außerdem stehen Unternehmen oft in dem Dilemma, einerseits ihre Ertragskraft gegenüber Gläubigern unter Beweis stellen zu müssen, andererseits aber gegenüber (Groß-) Kunden nicht zu große Spielräume für Preissenkungen oder Konditionenverbesserungen offenzulegen.
Parmantier dämpft übertriebene Befürchtungen: “Aus Emittentensicht ist bei ausreichender Transparenz, etwa über eine Börsennotierung der Aktie, ein Rating oftmals nicht zwingend erforderlich, wie erfolgreiche Anleiheemissionen etwa von Dürr gezeigt haben. Allerdings erhöhen Ratings die Vertrauenswürdigkeit des Emittenten deutlich, und Anleger orientieren sich gern an der sehr übersichtlichen Schulnoten-Systematik.”
Wie auch die Ratingagenturen selbst warnt auch Parmantier davor, auf eigene Emittentenanalyse nur deshalb zu verzichten, weil schon ein Rating vorliegt. Parmantier listet relevante Fragen auf: “Wie ist der Marktanteil des Unternehmens? Wie sieht es mit den Lieferanten- und Kundenbeziehungen aus? Wie bekannt und beliebt bzw. renommiert ist die Marke? Liegen klare Unternehmensstrukturen vor? Wofür werden die Emissionserlöse verwendet? Wie bewerten Analysehäuser die Anleihe und den Emittenten? Wie stabil sind die Cashflows? Kann das Unternehmen die Zinslast tragen? Genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen – auf diese Fragen sollte ein Emittent nämlich gute Antworten haben. Aber auch dem Anleger wird abverlangt, sich aktiv mit seinem zukünftigen Investment auseinanderzusetzen. Voraussetzung ist die Einsicht, dass höhere Renditen nicht ohne höheres Risiko zu haben sind.”
3. Band für Bond Relations
Die Veröffentlichung des Buches “Bond Relations” im dissertation.de – Verlag im Internet GmbH (http://www.dissertation.de/, ISBN 978-3-86624-523-5) könnte zur Vermutung Anlass geben, es handele sich um eine Doktorarbeit mit viel Theorie und wissenschaftlichem Anspruch. Tatsächlich liefert das Buch aber das Rüstzeug für die Praxis der Beziehungen von Anleiheemittenten zu ihren Gläubigern.
Es geht um “Investor, Bond, Creditor und Gläubiger Relations für Anleihen, Obligationen, Wandelschuldverschreibungen und neue innovative Formen der Fremdkapitalfinanzierung. Dr. Markus A. Launer, Geschäftsführer der Transatlantic Investor Relations LLC, New York/Frankfurt, und Martin Wilhelm, CEFA, Gründer und Geschäftsführer des Instituts für Kapitalmarkt, stellen mit großem Fleiß auf mehr als 600 Seiten alles Wissenswerte zusammen.
Das Buch zeigt die aktuellen Rahmenbedingungen der Bond Relations auf, befasst sich in den Hauptkapiteln mit den Bond Relations im Vorfeld der Emission, mit der Emission von Bond Produkten im Primärmarkt, mit den laufenden Bond Relations im Sekundärmarkt sowie der Auswirkung und Kontrolle kommunizierter Fakten.
Für diejenigen, die neu Verantwortung für den Bereich der Bond Relations übernehmen, dürfte es sehr nützlich sein, hier nicht nur eine Vielzahl von Daten und Fakten vorzufinden, sondern auch eine Reihe von Einführungen in die theoretischen Modelle vorzufinden, auf die jeder Profi früher oder später auch im Dialog mit Analysten an den Finanzmärkten stößt. Die Darstellungen bleiben nicht auf rein trivialer Ebene, verlieren sich aber andererseits nicht in den Details der theoretischen Modellierungen.
Ratings und Ratingagenturen werden an verschiedenen Stellen des Buches angesprochen. Dem Leser dürfte daher klarwerden, welche besondere Rolle Ratings in den Bond Relations spielen. In den kommenden Auflagen dürfte der Anteil der Ratingdarstellungen eher noch größer werden, da für immer mehr Marktteilnehmer der Einfluss von Ratings auf ihre Entscheidungen steigt.
Launer und Wilhelm gehen nicht nur auf die Funktionen der Ratings, sondern auch auf die von Ratingagenturen verwendeten Kriteriologien ein, so auch auf das Kriterium der Managementqualität. “Bei der Bewertung der Managementqualität hat die Ratingagentur nur bedingt einen Vorteil, da Gläubiger ebenfalls One-on-One Meetings mit dem Vorstand abhalten können. Bislang ist in der Praxis jedoch zu beobachten, dass Gläubiger davon bislang kaum Gebrauch machen”, warnen die Autoren.
Die Darstellungen von Launer und Wilhelm sind schon deshalb auch vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die Rolle der Ratingagenturen interessant, da sie doch die Hoffnungen relativieren, dass an die Stelle der Ratingagenturen andere Institutionen treten könnten, die geeignet und gewillt wären, mit vergleichbarem Aufwand wie bei den Ratingagenturen eigene Urteil zu erarbeiten. Für die meisten Investoren zählt letztlich nur das Ergebnis der Analyse, das durch nichts prägnanter zum Ausdruck gebracht werden kann als durch ein knappes Rating anhand einer eindeutigen Ratingskala.
Selbst wenn institutionelle Investoren auch in der Lage sind, eigene Urteile in Form von Ratings zu erstellen (wie es sich manche Politiker wünschen, die den Einfluss von Ratingagenturen zurückdrängen wollen), stellt sich doch die Frage, ob diese von ihren Möglichkeiten – unbezahlt – Gebrauch machen wollen. Ratingagenturen, die im Auftrag und gegen Bezahlung vom Emittenten tätig werden, können erhebliche Ressource für fundamental abgestützten Urteile einsetzen und somit eine Treffgenauigkeit liefern, die nur aufgrund der Nutzung der Skaleneffekte und Spezialisierungsvorteile von Ratingagenturen möglich sind.
4. DFV mit gutem Krankenversicherungsrating
Die deutsche Familienversicherung AG (DFV) wurde erstmals von der ASSEKURATA Assekuranz Rating-Agentur GmbH mit einem guten Endergebnis (A) für den Bereich der privaten Krankenversicherer bewertet.
Die deutsche Familienversicherung AG ist seit dem Jahr 2007 auf dem Markt tätig und bietet als Direktversicherer Personen- und Sachversicherungen sowie seit 2009 auch private Krankenzusatzversicherungen an. Letztere machten, beitragsmäßig im Jahr 2010 mit ungefähr 59 % mehr als 50 % des Bestandes und den meisten Teil des Neugeschäfts aus. Seit 2011 ist die DFV auch Mitglied des PKV-Verbandes. Von der Assekurata bekommt die DFV aufgrund ihres Geschäftsfeldes in der Krankenzusatzversicherung das Gütesiegel für private Krankenversicherer. Diesbezüglich startete die Assekurata eine Kundenbefragung mit jeweils 400 Kranken- und Sachversicherungenskunden der DFV. Die Assekurata kam zu dem Ergebnis, dass in beiden Fällen die DFV im Hinblick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis hervorragende Produkte anbieten würde. So teilten 61,6 % der krankenversicherten Kunden diese Meinung mit vollkommen oder sehr zufriedenstellend. Der Durchschnitt der von Assekurata gerateten Unternehmen, ergibt lediglich 44, 3%. Von den Befragten im Sachversicherungsbereich sind mehr als drei Viertel der Kunden (77,5 %) der DFV zufrieden. Verglichen mit den im Durchschnitt der von Assekurata gerateten Kunden von 50,5 %, fällt damit deutlich geringer aus. Laut einem Gesamturteil von Assekurata sind die Produkte von der DFV mit sehr gut bewertet worden.
Zu den Leistungen der DFV zählen unter anderem die Beitragsbefreiung bei Arbeitslosigkeit und/oder Arbeitsunfähigkeit, dem generellen Verzicht auf Wartezeiten, einer Schadensregulierung innerhalb einer Frist von 48 Stunden sowie der Tiefpreisgarantie. Darüber hinaus gehören die täglichen Kündigungsmöglichkeiten zu den Dienstleistungen der DFV. Damit wurde die DFV von der Assekurata mit einer sehr guten Bewertung in der Kundenorientierung ausgezeichnet. Demzufolge kann die DFV mit einer hohen Kundenzufriedenheit insbesondere in der Krankenzusatzversicherung aufwarten. Mit einen Nettozugang von 71834 Ergänzungsversicherten (+317,0%) belegt die DFV den Platz zwei unter den PKV-Unternehmen.
Der Grund für das wachsen der DFV ist die Kooperation mit zehn gesetzlichen Krankenkassen, über die die Gesellschaft ihre Krankenprodukte hauptsächlich vertreibt. Die Assekurata sieht ein neues Potenzial in dem neu-eingeführten Pflegetagetarif der DFV, welcher auf dem Markt eine Demenzleistung mit einschließt. Insbesondere die zukünftige Beitragsstabilität des neuen Pflegeproduktes wurde von der Assekurata mit sehr gut bewertet. So kalkulierte die DFV mit einem Rechnungszins von 3,0 % statt 3,5 %. Die derzeitige Erfolgssituation bewertet die Assekurata mit zufriedenstellend.
Ursächlich für die Ergebnissituation von Anfangsinvestitionen für die Errichtung des Geschäftsbetriebs ist die noch geringe Beitragsbasis geschuldet. Besonders in der Gründungsphase ist dies üblich. Im Hinblick auf die niedrigen Zinsen auf Fest- und Tagesgelder konnte die Kapitalanlagepolitik, die auf Liquidität und Sicherheit ausgerichtet ist, noch keinen Erfolg verbuchen. Der Bruttoüberschuss im vergangenen Geschäftsjahr lag bei -8,5 % der einnehmenden Beiträge, berichtet die Assekurata. Für das Jahr 2011 wird ein positives Ertrag erwartet. Was die Sicherheitslage der Kapitalanlagepolitik anbelangt, so ist zu sagen, dass die DFV die Kapitalanforderung um 738,6 % überdeckt, was insbesondere mit der verhältnismäßig hohen Eigenmittelausstattung im engen Zusammenhang steht. Die Eigenkapitalquote lag im Jahr 2010 mit 238,5 % und der einnehmenden Beiträge der PKV über den Branchendurchschnitt. Die Assekurata kommt deshalb zu dem Ergebnis, die Sicherheitslage der DFV mit sehr gut zu bewerten.
5. Nachhaltiger Immobilienspezialfonds für institutionelle Investoren
Mit dem „Sarasin Sustainable Properties – European Cities“ legen die Bank Sarasin und Catella Real Estate gemeinsam den ersten Immobilienspezialfonds für institutionelle Investoren auf, der ausschließlich in nachhaltige Gebäude in wachstumsstarken europäischen Metropolen investiert. Der Schwerpunkt liegt zunächst auf Deutschland, Frankreich und den nordischen Staaten. Das Fondsmanagement investiert vor allem in Büro- und Handelsimmobilien. Wohngebäude können bis zu 25 Prozent des Fonds ausmachen. Anfangs werden ausschließlich bestehende Gebäude gekauft, später kommen auch Entwicklungsprojekte hinzu. Der „Sarasin Sustainable Properties – European Cities“ soll eine Ziel-Anlagerendite von 5,0 bis 5,5 Prozent erwirtschaften.
Gebäude sind mit rund 40 Prozent des weltweiten Primärenergiebedarfs der größte Energieverbrauchssektor. Da die Energiepreise tendenziell steigen und Vorschriften im Hinblick auf den Energieverbrauch kontinuierlich verschärft werden, ist die Energieeffizienz eines Gebäudes neben der Standortattraktivität zunehmend ein wesentlicher Faktor für die Wertentwicklung von Immobilien. Die Münchener Nachhaltigkeits-Ratingagenturen oekom research AG (http://www.oekom-research.com) und der europäische Dachverband für nachhaltige Kapitalanlagen, Eurosif (www.eurosif.org) zeigen in dem „Theme Report Energy Efficiency“ auf, dass Immobilienbranche enorme Energieeinsparpotenziale hat und dem Finanzmarkt bei der Steigerung der Energieeffizienz eine zentrale Rolle zu.
Besonderen Wert legt der Fonds auch auf einen hohen Nutzwert der Gebäude für die Mieter. Zur Messung der Nachhaltigkeit der Gebäude verwendet die Bank Sarasin ein eigenes System, bei dem einerseits klassische Kriterien wie Energieverbrauch oder die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Tragen kommen. Andererseits bezieht die Bank Sarasin aber auch Komfortkriterien wie Raumluftqualität, Beleuchtung oder sommerlichen Wärmeschutz in die Analyse ein, sowie das Umfeld, zum Beispiel die Sicherheit, die Erreichbarkeit zu Fuß und per Fahrrad und die Nähe zu wichtiger Infrastruktur. Weiterhin werden auch Reputationsrisiken berücksichtigt, beispielsweise in Bezug auf die Mieterschaft.
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Everling Advisory Services ist ein Unternehmen, das mit dem Bonitätszertifikat @rating Quality Label versehen wurde. Einsicht in die damit verbundene @rating Bewertung gibt http://www.cofacerating.de.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Oliver Everling
RATING EVIDENCE GmbH
Vanity +49 (700) EVERLING
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Fax +49 (69) 271599126
Frankfurt am Main HRB 58721
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Management Board Dr. Oliver Everling
PO Box 900336, 60443 Frankfurt am Main
A company of Everling Advisory Services
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