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39/2011

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1. Fast Close – schnell und transparent

2. Jubiläumsanleihe der Wiener Feinbäckerei Heberer

3. Euromoney Liquid Real Estate Awards an Aberdeen

4. Compliance für geschlossene Fonds

5. Interessenkonfliktfreies ETF-Rating


Veranstaltungshinweise:

Nächster Infoworkshop „Risikoprofiling“ am 26. Oktober von 15.00 bis 18.00 Uhr in Wiesbaden. Die finanzielle Risikobereitschaft ist ein wichtiger Navigator bei persönlichen Anlageentscheidungen, aber auch bei unternehmerischen Entscheidungen. Eine klare Begrifflichkeit und die realistische Einschätzung von Risiko und Risikobereitschaft ist die Voraussetzung für gut informierte, stabile Finanzentscheidungen. Risikobereitschaft ist zuverlässig messbar. Im Infoworkshop werden Tipps und Einsichten aus Wissenschaft und Praxis aufbereitet. Eingeladen sind Finanzberater, Vermögensverwalter, Rechtsanwälte und Unternehmens- und Steuerberater. Anmeldungen an office@fcm-coaching.de. Mehr Informationen finden sich unter www.fcm-coaching.de .

Das Postgraduierten–Programm CREA – Certified Real Estate Investment Analyst verbindet das Know-how der Immobilienbranche mit den Methoden von Finanzanalysten und Investoren. Es richtet sich an Real Estate Analysten, Portfoliomanager und Finanzierer. Der CREA wird gemeinsam von der IRE|BS Immobilienakademie der Universität Regensburg und der DVFA angeboten. Die berufsbegleitende Qualifizierung startet am 03. November 2011 in Frankfurt am Main. Weitere Informationen findet sich unter www.dvfa.de/crea

Das neu entwickelte Intensivstudium „Nachhaltige Immobilien-Projektentwicklung“ der EBS Business School richtet sich an alle Marktteilnehmer, die direkt oder indirekt am Erstellungsprozess von Immobilien beteiligt sind oder diesen beurteilen können müssen. Start ist am 21. November 2011. Alle weitere Informationen zum Studiengang finden sich auf: http://www.ebs-remi.de/projektentwicklung.html.


Willkommen beim Everling Internet Newsletter Ausgabe 39/2011 vom 28. 9. 2011!


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1. Fast Close – schnell und transparent

„Die Finanzberichterstattung steht bei vielen Aktiengesellschaften vor einer neuen Herausforderung. Das Zusammentragen der Daten beschleunigen, dabei gleichzeitig die Qualität des Datenmaterials erhöhen und die Transparenz des gesamten Abschlussprozesses verbessern ist derzeit eine Herausforderung für das Konzernrechnungs- und Berichtswesen vieler Aktiengesellschaften.“ In ihrem Beitrag zum Buch „Transparenzrating - Wege zur effizienten Analyse und Bewertung der Rechnungslegung von Unternehmen“ (herausgegeben von Dr. Oliver Everling, Peter Schaub und Rolf Stephan, Gabler Verlag - Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, www.gabler.de, Wiesbaden 2012, ISBN 978-3-8349-3365-2) stellen die Autoren, Dr. Horst G. Schönecker und Rolf Gebhard Stephan, die beide für die Soreco International AG (www.sorecoweb.ch) tätig sind, eine in ihrem Haus entwickelte Lösung namens Xpert.PDP (www.soreco.ch/pdp) vor. Die Soreco International AG wurde für ein aktuelles Projekt, bei der Talanx AG, mit dem Process Solution Award 2011 ausgezeichnet.

„Zeitnahe und hochwertige Finanzinformationen gelten bei Investoren und Analysten zunehmend als Indiz für die Effizienz der Finanzorganisation eines Unternehmens zum einen und stärken das Vertrauen in die grundsätzliche Wettbewerbsfähigkeit des betrachteten Unternehmens zum anderen“, so Dr. Schönecker und Stephan. „Für die Zukunft fordern Investoren, Rating Agenturen, Marktöffentlichkeit und Aufsichtsbehörden eine leistungsfähige bzw. aktuelle und transparente Finanzberichterstattung.“

Laut den Autoren sind „Abschlussgeschwindigkeit, Bearbeitungseffizienz, Termintreue, Datenqualität und Prozesstransparenz zu herausragenden Erfolgsfaktoren geworden, die ihresgleichen nur noch in der industriellen Güterproduktion finden. Diese Herausforderung kann mit einem workflowgestützten Projektmanagement bewältigt werden. Soreco bietet hierfür Xpert.PDP als konfigurierbare Lösung an. Das Kürzel PDP steht dabei für „Process Driven Projectcontrolling“ und wird der Tatsache gerecht, dass es in den Finanzberichtabschlussprozessen um eine hochkomplexe Mischung aus Projekt- und Prozessarbeit geht.“

„Xpert.PDP vereinfacht das Management von Prozessen, Systemen, Methoden und Mitarbeitern im Rahmen der Finanzberichterstattung erheblich. Im Gegensatz zu herkömmlichen Werkzeugen erfolgt eine Prozesssteuerung bereits in der Planungsphase. Eine extrem hohe Prozessqualität, Beschleunigung und Transparenz ist die Folge. Durch die Ausnutzung von Parallelverarbeitung und gleichzeitiger Minimierung von Liege- und Wartezeiten werden Meilensteine wie das Testat („Audit Date“) und das „Public Announcement“ auch unter anspruchsvollen Vorgaben pünktlich erreicht.“

Nach Dr. Schönecker und Stephan ist „Xpert.PDP ein Framework das aus einem Grundmodul und einer Reihe von Zusatzmodulen besteht, die je nach Komfortbedürfnis ergänzend hinzugenommen werden können. Durch entsprechendes Customizing kann es auf den jeweiligen Bedarf eines Unternehmens maßgeschneidert angepasst werden.“


2. Jubiläumsanleihe der Wiener Feinbäckerei Heberer

Zum 120-jährigem Jubiläum begibt (Zeichnungsphase: 1.8.11-28.7.12) die Feinbäckerei Heberer eine „Jubiläumsanleihe“ (WKN: A1KRAV) über 12 Millionen Euro im Eigenvertrieb. Für eine Laufzeit von 5 Jahren bietet das Unternehmen einen Festzins von 7% pro Jahr. Ein Handel der Teilschuldverschreibungen an einer Börse oder in einem Freiverkehr an einer Börse ist nicht zugelassen.

Es liegt weder für die Anleihe, noch für die Wiener Feinbäckerei ein Rating vor. Nach Aussage der Geschäftsleitung ist die Durchführung eines Ratings in absehbarer Zeit auch nicht geplant. Alexander Heberer und Georg Heberer, geschäftsführende Gesellschafter von Heberer, äußerten sich zur Anleihe im Eigenvertreib wie folgt: „Wir haben im Jahr 2010 ca. 50 Millionen Kundenkontakte gehabt. Wir sprechen die Käufer direkt in den Filialen, am Point of Sale, an. Diejenigen, die die Anleihe zeichnen, investieren in ein Unternehmen, dem sie vertrauen durch den teilweise täglichen Kontakt. Man darf außerdem nicht vergessen, Brot wird immer gegessen. Was könnte sicherer sein, als ins ‚goldene Handwerk‘ zu investieren, gerade in Hinblick auf die Unsicherheiten an den Börsen im Moment. Das ist der Grund, warum wir auf ein Rating, ein Börsenlisting und die Handelbarkeit des Wertpapiers verzichtet haben. Viele unserer Kunden können mit Begriffen wir AAA oder BB+ weniger anfangen als mit dem soliden Ruf des Bäckerhandwerks.“

Laut dem veröffentlichten Wertpapierprospekt zur Jubiläumsanleihe, werden die erzielten Emissionserlöse dazu verwendet, um die Wettbewerbsfähigkeit des Familienunternehmens zu stärken und den Aufbau neuer Filialen an strategisch ausgewählten Standorten zu ermöglichen. So ist das Unternehmen neben dem Rhein-Main-Gebiet bereits einer der Marktführer in Berlin sowie bundesweit an Frequenzstandorten wie Bahnhöfen und Flughäfen. Im kommenden Jahr eröffnet das Unternehmen im neuen Flugsteig A-plus des Frankfurter Flughafens seine „Heberer’s Traditional Bakery“, bereits die vierte Verkaufsstelle an Deutschlands größtem Flughafen.

Die Wiener Feinbäckerei Heberer (www.heberer.de) ist mit 350 Filialen einer der führenden Filialisten im deutschen Bäckereimarkt. Seit 1891 steht das Unternehmen, gegründet von Georg Heberer I. in Offenbach am Main, für Tradition, Qualität und Frische. Das Unternehmen mit Sitz in Mühlheim am Main wird heute in vierter Generation von Georg IV. Heberer und Alexander Heberer als Geschäftsführenden Gesellschaftern gemeinsam geführt. Heberer-Filialen gliedern sich in die zwei wesentlichen Marken „Wiener Feinbäckerei“ und „Erster Wiener“. Mit einer zunehmenden Orientierung am Premiumsegment steht Heberer außerdem für gesunde Ernährung und innovative Produkte. Bei einer Produktionsmenge von 150 Millionen Stück erwirtschaftete das Unternehmen im Jahr 2010 einen Umsatz von 115 Millionen Euro.


3. Euromoney Liquid Real Estate Awards an Aberdeen

Zum fünften Mal wurde Aberdeen zum Besten Investmentmanager in der Nordischen Region gekürt. Die weitere Auszeichnung der Gruppe als Bester Investmentmanager in der Einzelländer-Kategorie für Norwegen und Dänemark unterstreicht die Position von Aberdeen als führende Investment­management-Gesellschaft im Bereich Immobilien in der Nordischen Region. Ferner erhielt Aberdeen den Preis für den Besten Investmentmanager in Großbritannien.

Die Euromoney Liquid Real Estate Awards werden in Anerkennung herausragender Leistungen im Immobiliengewerbe verliehen. Die Kategorien umfassen Investment-, Verwaltungs-, Beratungs- und Finanzierungsdienstleistungen in mehr als 50 Ländern. Die Gewinner der Auszeichnungen werden durch Nominierungen und Abstimmungen seitens Investmentbanken, Anleger und Berater im Immobiliensektor identifiziert.

“Die jährlich verliehenen Euromoney Liquid Real Estate Awards sind ein guter Maßstab für uns als Sektor”, kommentiert Andrew Smith, Leiter Immobilien Global, “und fördern einen stetigen Verbesserungsprozess. Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnungen und verstehen sie als Anerkennung seitens unserer Kunden und Kontrahenten für die von uns vor allem in der Nordischen Region erbrachten Leistungen und Dienstleistungen, sowohl bei unseren Fonds als auch bei den Einzelmandaten. Durch unsere unübertroffene lokale Präsenz in den Nordischen Märkten sind wir bei Transaktionen gut aufgestellt, und können von interessanten Anlagechancen profitieren. Unsere lokale aktive Verwaltung ermöglicht uns zudem, den Wert dieser Anlagen weiter zu steigern. In Großbritannien können wir gleichermaßen von unserer starken Präsenz und umfassenden Marktkenntnissen profitieren."


4. Compliance für geschlossene Fonds

“Für verlorenes Vertrauen gibt es kein Fundbüro”, zitiert Prof. Dr. Lars Jäger von der Fachhochschule Worms den Schriftsteller Ernst Ferstl. Jäger spricht auf der Euroforum-Konferenz “Compliance für geschlossene Fonds” in Frankfurt am Main. (http://www.euroforum.de/). Jäger befasst sich mit den Reputationseffekten und Anlegervertrauen, mit Compliance als Anleger-, Emittenten- und Vermittler-/Vertriebsschutz. Er stützt sich u. a. auf seine Erfahrungen als Referent bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

Jäger zeigt anhand der Definition des Deutschen Corporate Governancce Kodex, wie der Begriff “Compliance” oft zu eng verstanden wird. Denn hier heißt es: “Der Vorstand hat für die Einhaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen und der unternehmensinternen Richtlinien zu sorgen und wirkt auf deren Beachtung durch die Konzernunternehmen hin.” Jäger richtet den Blick dagegen sowohl auf interne, als auch externe Anforderungen und Richtlinien, die sich aus einer Vielzahl von Bestimmungen und Regeln ergeben, die zudem hoch dynamisch seien (VerkPropG, VermVerkPropVO, WpPG, InvG, KWG, MaComp, Steuerrecht, Urhheberrecht, UWG, BGB, HGB, IFRS u.v.a.).

“Compliance ist Risikomanagement”, macht Jäger klar, denn Nichteinhaltung führt zu Sanktionen - durch Aufsicht, Gerichte, Kunden und Öffentlichkeit. Geschlossene Fonds sind wie andere Finanzprodukte erklärungsbedürftig und vertrauensempfindlich. Die Finanzkrise habe hier ihre Spuren hinterlassen. Insbesondere auch Verluste und Insolvenzen bedrohen das Vertrauen der Anleger, warnt Jäger.

Reputation aufzubauen sei ein langsamer Prozess. Reputation zu vernichten gehe hingegen u.U. sehr schnell (negativer Blendeffekt). Einmal verlorene Reputation sei um so schwieriger wieder aufzubauen, da der Investor bzw. Marktteilnehmer schon einmal schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit gemacht habe. Compliance sei daher eine Notwendigkeit, unterstreicht Jäger.

Das wirtschaftliche Risiko eines Fonds bleibe, denn es könne keine Vollkasko-Gesellschaft geben, räumt Jäger ein, aber vermeidbare Verluste können reduziert und gesetzeskonformes Verhalten gesichert werden. Jäger erläutert das “Highlander”-Prinzip: Es könne nur einen Prospekt geben. Die Dokumentenidentität und Konsistenz zu allen Werbeinformationen seien teils schwer zu prüfen. Wenn die Werbung etwas anderes sagt, als im Prospekt stehe, können sich daraus Risiken ergeben.


5. Interessenkonfliktfreies ETF-Rating

Bei einem ETF-Rating, in das auch qualitative Faktoren, wie eine Bewertung der Fondsgesellschaft, des Fondsmanagements sowie des Investmentprozesses einfließen, besteht potentiell die Gefahr eines Interessenkonflikts, zeigen Dr. Christoph Gringel und Dr. Kai-Uwe Steck von Berger, Steck & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft mbH aus Frankfurt am Main in ihrem Beitrag zum Buch "Exchange Traded Fund Rating" (herausgegeben von Dr. Oliver Everling und Götz Kirchhoff, Art.-Nr. 22.472-1100 Bank-Verlag Medien GmbH, ISBN 978-3-86556-257-9, http://www.bank-verlag-shop.de/product_info.php/products_id/3030). Gringel und Steck befassen sich mit dem rechtlichen Rahmenbedingungen für ETF-Ratings.

Beim qualitativen ETF-Rating könnten die Ratingagentur oder deren Mitarbeiter aufgrund des Anteilbesitzes ein Interesse an einem möglichst positiven Rating haben. Im Gegensatz zu einem Bonitätsrating hat bei einem ETF-Rating ein positives Rating aber keinen direkten Einfluss auf die Wertentwicklung des jeweiligen ETFs, machen die Autoren klar.

Die Wertentwicklung des ETFs hängt im Wesentlichen von dem zugrunde liegenden Index ab und wird durch das Rating nicht entscheidend beeinflusst. "Der potentielle Interessenkonflikt ist bei dem ETF-Rating somit nicht mit dem bei einem Bonitätsrating bestehenden Interessenkonflikt vergleichbar. Dementsprechend ist auch ein Verbot eines ETF-Ratings in einem solchen Fall nicht erforderlich", urteilen die Experten von der Berger, Steck & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft mbH.


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Everling Advisory Services ist ein Unternehmen, das mit dem Bonitätszertifikat @rating Quality Label versehen wurde. Einsicht in die damit verbundene @rating Bewertung gibt http://www.cofacerating.de.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Oliver Everling

RATING EVIDENCE GmbH
Vanity +49 (700) EVERLING
Phone +49 (700) 38375464
Skype oeverling
http://www.rating-evidence.com/
Fax +49 (69) 271599126
Frankfurt am Main HRB 58721
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VAT Registration Number DE 199376546
Management Board Dr. Oliver Everling
PO Box 900336, 60443 Frankfurt am Main
A company of Everling Advisory Services

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